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Übersicht
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Wer kann sich beteiligen?
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Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen.
Die besten Vorleser/innen werden zunächst innerhalb der Klasse, anschließend auf Schulebene ermittelt.
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Jede Schule kann, entsprechend ihrer Schulart, dem Börsenverein eine/n Schulsieger/in für die Teilnahme am Regionalentscheid melden.
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Bei Punktegleichstand entscheidet ein Stichentscheid oder das Los.
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Haben sich mehr als 200 Kinder beteiligt, können zwei Sieger/innen gemeldet werden.
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Um einen fairen und vergleichbaren Wettbewerb zu erreichen, werden die Entscheide in drei Gruppen durchgeführt. Je nach Schulform ergibt sich folgende Aufteilung:
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Gruppe A, B oder C?
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A
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Hauptschulen, Mittelschulen, Regelschulen, C-Kurs Deutsch der Förderstufe Hessen, Regionale Schulen Rheinland-Pfalz, Sekundarschulen Sachsen-Anhalt, Erweiterte Realschulen Saarland
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B
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Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, Orientierungsstufen, Grundschulen Berlin, und Brandenburg, Förderstufe Hessen ohne Differenzierung sowie A- und B-Kurse im Fach Deutsch
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C
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Förderschulen / Schulen für Lernhilfe
Wegen der schwachen Beteiligung endet der Wettbewerb für Teilnehmer/innen der Gruppe C nach der Kreis- bzw. Stadtebene (Ausnahme: Landesentscheid Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Saarland).
Es liegt im Ermessen der Schule, besonders vorlesefreudige Kinder in der Gruppe A anzumelden. (Achtung: Gruppe A gibt es nicht in Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern).
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Schulen für Körperbehinderte, Sehbehinderte und Blinde werden entsprechend ihrem angestrebten Abschluss eingestuft.
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Was wird gelesen?
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Die Teilnehmer/innen lesen im Wettbewerb aus einem Buch ihrer Wahl sowie einen unbekannten Text.
Wunschtext: Aus dem vielseitigen Angebot der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur wählt jedes Kind sein Vorlesebuch und eine geeignete Textpassage aus. Beratung ist dabei erlaubt und kann hilfreich sein, die Buchauswahl sollte jedoch möglichst selbständig getroffen werden.
Nicht zugelassen sind Schullesebücher, Lyrik und Mundartstücke. Die Texte dürfen nicht aus fotokopierten Blattsammlungen entnommen, nicht zusammengestrichen, ergänzt oder auf sonstige Art verändert sein.
Auf jeder weiterführenden Ebene muss aus dem Buch einer anderen Autorin bzw. eines anderen Autors gelesen werden.
Die vorgegebene Lesezeit beträgt drei bis fünf Minuten.
Vorweg nennen die Vorlesenden Titel und Autor/in ihres Buches und erläutern kurz den inhaltlichen Zusammenhang zum vorbereiteten Kapitel oder Textabschnitt.
Überraschungstext: Zusätzlich wird den Teilnehmer/innen ein unbekannter Text vorgelegt. Bei der Auswahl, die möglichst in Absprache mit der Jury getroffen wird, ist zu beachten, dass ein durchgängig gleicher Schwierigkeitsgrad besteht (keine "Zungenbrecher" oder fremdsprachlichen Ausdrücke, ausgewogen verteilte Dialoge). Nach Möglichkeit sollte reihum fortlaufend aus einem Buch vorgelesen werden; jeweils zwei bis drei Minuten.
Um den Einstieg zu erleichtern, führt ein Jurymitglied (od. Moderator/in) den Text kurz ein und liest selbst ein paar Zeilen vor.
Ob ein unbekannter Text von allen gelesen wird, oder nur von denjenigen, die in die engere Wahl gekommen sind, hängt von der Anzahl der teilnehmenden Kinder ab. Die Entscheidung liegt bei der jeweiligen Jury.
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Wer bewertet?
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Zur Beurteilung der Vorlesebeiträge ist ein Bewertungsbogen vorgesehen.
Bei Klassen- und Schulentscheiden übernehmen Mitschüler/innen und Lehrkräfte die Punktevergabe.
Für die regionalen Wettbewerbsveranstaltungen stellen die verantwortlichen Organisatoren eine Jury aus ca. 5 bis 7 Personen zusammen; vorzugsweise aus Bereichen, die mit Kinder- und Jugendliteratur befasst sind, wie Buchhandel, Bibliotheken, Schulen, Jugend- und Kultureinrichtungen, sowie lesefreudige Kinder (z.B Vorjahressieger) und Jugendbuchautor/innen.
Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
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